,,Losgelöst",  Gruppenausstellung in der Galerie Gunzoburg, 1-29 Mai 2022

Herzfrequenzen Ausstellung des Interdisziplinären Projektes Herzfrequenzen 

Städtische Galerie Überlingen Fauler Pelz 

 

  12.03. bis 01.05.2022

Fryderyk Heinzel - Fotografie-Malerei-Performance

Fotos wurden aufgenommen am 7 April 2022

Bilder-Stani Heinzel

 

Foto vom Aufbau der Ausstellung,

Fryderyk Heinzel - Fotografie-Malerei-Performance

Performance am 7 April 17 Uhr,

 

 

 e n v i r o n m e n t  Malerei, Fototransfer, Mischtechniken,

Ausstellung  mit Felicia Glidden und Joanna Klakla bis 27.03.2022
Eröffnung/Vernissage: am Sonntag, den 6 März 2022 um 12-14 Uhr in der Galerie Bagnato in Konstanz

Kultur leben

Von Wolfram Frommlet

 

Schwäbische Zeitung, Ausgabe Ravensburg, 06.12.2021

 

 

Ein pandemiefreies Kulturvergnügen ist momentan meistens der Besuch von Ausstellungen, wie die von Axel Otterbach geleitete Kleine Galerie im Haus am Stadtsee in Bad Waldsee. Man hat die Arbeiten des seit 2002 in Überlingen lebenden Künstlers Fryderyk Heinzel für sich. Eine ungewöhnliche Symbiose aus Malerei und Fotografie. Heinzel ist, im weiteren Sinne, Konstruktivist. Er sucht geometrische Formen in Natur, in Landschaften, das scheinbar in natürlichen Proessen frei Entstandene, das „Gestalt“ und Form geworden ist: ein Tal, ein See, das Meer. Und dagegen die „Konstrukte“ von Menschen in die Natur mit geometrischen Formen: Ein Weg, eine Straße zieht sich durch Felder, die Spuren landwirtschaftlicher Geräte durch einen Acker. Fryderyk Heinzels Ausstellung heißt „Beyond the landscape“ (der englische Titel wäre auch mit „Jenseits von Landschaft“ denkbar). Landschaft also jenseits jeder vorgeblichen Unberührtheit, in einem Zustand, der sie zum gestalteten Raum macht. Das löst Fragen aus im Betrachter: Was sind diese menschlich gestalteten geometrischen Formen? Ästhetische Bereicherung des ursprünglichen, unversehrten Raumes, Anpassung des Feldwegs und der Landstraße an die Natur? Oder Zerstörung, in der radikalsten, skrupellosesten geometrischen Form, der sechs-, der zehnspurigen Autobahn? Oder die endlos gleichen Formen der Maisfelder, die geometrisierten Symbole agrarischer Endzeiten?

Heinzel transferiert Geometrien in künstlerische Formen, als Malerei auf Holz, in Acryl. Da wird die Natur zur Gestalterin, das Meer mit seinem Horizont, die Wellen, die keinen Anfang und kein Ende haben mit dem Himmel darüber, endlose Form und Auflösung aller Geometrie und damit jeder Konstruktion. In den kleinen Formaten haben Heinzels „Landschaftsauflösungen“ eine verblüffende Ästhetik, im reichhaltigen Katalog ohne unnötige Sprachdrechseleien die Ausstellung bereichernd. Da fließt entlang einer wie unberührt wirkenden Baumallee ein blauer Kanal, Kontrast und Harmonie zugleich, scheinbarer „Wildwuchs“ der Allee, und doch beides künstlich geschaffene „Anti-Landschaften“. Oder wenn sich die Holzplanken, ein Sprungbrett in den See vor der Kulisse von Bad Waldsee hineinwagen, dann sind dies, beispielhaft für Heinzel, so verträgliche wie nachhaltige und kommuni-kative „Konstruktionen“, in denen Menschen noch Annäherungen, bewohnbare Landschaftsadaptionen finden konnten. Dies fehlt in der architektonisch-formalen Brutalität kommerzialisierter heutiger Stadtplanung.

An minimalistischen Beispielen zeigt Heinzel in seinen Collagen und Montagen aus Fotografie, Digitaldrucken und Malerei mit fotorealistischen Elementen, in den verfremdeten Bearbeitungen von „Landschaft“, was ihn bewegt, was er sucht, was er in seinen komplexen Arbeiten als künstlerische Verunsicherungen gestaltet: Landschaften befinden sich auf allen Kontinenten in Prozessen „jenseits von Landschaften“, sie werden unbewohnbar, unfruchtbar und unbefruchtbar. Geometrisierte Mono- und Megastrukturen des Menschen provozieren die Auflösung natürlicher Gesetze und Gestalt. Sie zerfallen, verwandeln sich in „Landschaften jenseits menschlicher Dekonstruktion“. Fryderyk Heinzels Arbeiten beschäftigen einen im winterlichen Gang am See. 

Wolfram Frommlet 

 

 

PFG Serie Nummer 31

Artikel in der Schwäbischen Zeitung

Das Projekt / Beyond the Landscape II/ würde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur Baden -Württemberg

Vernissage am 21 November

Das Projekt / Beyond the Landscape II/ würde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur Baden -Württemberg

Beyond the Landscape II --Fotografie und Malerei--Vernissage am 21 November 11 Uhr.

 

Landkreispavillon auf der Landesgartenschau: Fryderyk Heinzel stellt aus

„Corona“-Kunstmappe Bodenseekreis 2020/2021 

 Künstlerinnen und Künstler aus der Region haben ihre individuellen Eindrücke der Corona-Pandemie auf vielfältige und eindrucksvolle Weise verarbeitet. Die Werke sind nun in zwei „Corona“-Kunstmappen des Kulturamts des Bodenseekreises veröffentlicht. Entstanden sind die Mappen im Rahmen eines im November 2020 vom Kulturamt ausgeschriebenen Wettbewerbs. 34 freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die im Bodenseekreis leben und arbeiten oder von hier stammen, nahmen daran teil. Eine Jury hat insgesamt zwölf Werke ausgewählt, aus denen zwei Grafikmappen mit je sechs Arbeiten zusammengestellt wurden. Sie sind für je 240 Euro erhältlich

      Aus der Serie „Permanent Vacation“ 01/2021 Fotografie-Fotomanipulation, 2021


 

Vernissage- ,,mit Kunst aus der Krise" Teil 2,

Eröffnung in der Galerie Gunzoburg in Überlingen am 05 Juli/Sonntag/ um 11 Uhr bis 18 Uhr

Gruppenaustellung in der Galerie Gunzoburg-unter dem Motto, ,,mit Kunst aus der Krise" Teil I

 Eröffnung am 7. Juni,  von 11 bis 18 Uhr . Ausstellungsdauer bis 28. Juni 2020.

                     Artikel im Südkurier über Ausstellung in der Gunzuburg Galerie - Text von Erwin Niederer. 06.06.2020

Plakat Gestaltung Fryderyk Heinzel

Verschiebung der LGS auf 2021

2020/07/26 Landesgartenschau 2020 ,,Landschaft  Geometrie" Einzelausstellung,  Landkreispavillon,  Überlingen

FINISSAGE
EINLADUNG ins SUSOHAUS- ÜBERLINGEN.
FINISSAGE  und LESUNG  --15.FEBRUAR 2020 19 UHR. SusoHaus --Susogasse --10.   88662 Überlingen
1.Finissage der Dritten Gewandung im SusoHaus-- Landschaftsräume - Blicksgestalten vom Bodensee zur Jungen Donau, Arbeiten von Fryderyk Heinzel
2. Erstlesung ,,ESSENZEN Gelb" von Michael Stoll.

,,Klein Format" -Gruppenausstellung in der Gunzoburg Galerie. Fototransfer auf Holz, Acryl Farbe- ,,Bodensee Landschaften". 

Artikel im Südkurier über  meine Ausstellung in SusoHaus in Überlingen- Text von Erwin Niederer. Dezember 2019.

Bilder aus der Serie,,Worndorf Project" 2018-2019

              Vernissage am 8 Dezember 2019 --Sonntag -- 11 Uhr. SusoHaus-- Susogasse 10 --Überlingen

,,Heimat'' Gruppenaustellung in der Galerie Gunzoburg in Überlingen, Oktober 2019,  Fototransfer auf Holz 4x 30-42 cm

                                                                Interboot Messe Friedrichshafen mit Joanna Klakla 09.2019

       Die  Ausstellungsräume in Worndorf.

Herzliche Einladung zur meiner Vernissage am Samstag  den 20 Juli um 18 Uhr in Worndorf/bei Neuhausen ob Eck, ein Kunstproject zusammen mit SusoHaus in Überlingen.

www.lebenskloster.de

Serdecznie zapraszam na otwarcie wystawy do miejscowości Worndorf/Tuttlingen tam gdzie Dunaj ma swoje początki- wystawa jest efektem mojego całorocznego projektu rozgrywającego  się w przestrzeni pejzazu pomiędzy jeziorem Bodeńskim a rzeką Dunaj.

20 Lipca godz.18.00--Serdecznie zapraszam!!!

 

Vernissage am 21 Juni in der Galerie Olympia in Krakau/Polen. 20 Uhr

 

 ,,Der rote Punkt'' w Galerii Olympia w Krakowie, otwarcie wystawy w piątek 21 czerwca o godz. 20

 

 

Der rote Punkt

Fryderyk Heinzel-- Galerie Olympia --Krakau, Polen.

21 Juni bis 30 September 2019

 

Die präsentierten fotografischen Landschaften entstanden geografisch zwischen Bodensee und Donau. Die Landschaft als Thema existiert in meinen Bildern seit längerer Zeit.

Solche Inspirationen tauchten zum ersten Mal in einer Serie meiner Ölbilder mit dem Titel ,,Weiden'' auf, die ich im Rahmen meines Diploms der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau gemalt habe. Mit ganz einfachen, rauen Mitteln der Malerei schuf ich neue Räume der Landschaft, die sich öffneten, schlossen und sich wieder in die symbolische und sogar magische Realität zentrierten.

In meinen neuesten Fotoarbeiten präsentiere ich genauso eine einfache Landschaft. Wir können Wiesen, Felder, Himmel und Erde sehen.

Die sich überschneidende farbige Flächen, sichtbare Linien und unterschiedliche einfache geometrische Formen schaffen jedoch eine neue Geometrie der Landschaft, die mich interessiert. Manchmal kann man darin die Aktivität des Menschen sehen, aber er erscheint dort selbst nicht. Für mich ist die so eingeführte geometrische Ordnung eine symbolische Verbindung zwischen Natur und visueller Kultur.

 

In der Werkgruppe "Collektiv" nehme ich weitere Veränderungen vor, betrachte die Natur und die Landschaft nur als Ausgangspunkt. Das eigentliche Bild wird weiter transformiert und eine neue Realität wird geschaffen, ein neuer Raum, in dem sowohl die abstrakte Malerei, als auch die Kunst der Geometrie die Inspirationsquellen sind.

 

Der Titel "Der rote Punkt" ist eine Form, dem Raum und den für mich besonderen Orten bewusst eine Bedeutung zu geben. Ich betrachte diese Orte, an denen ich mich gerne aufhalte und zu denen ich manchmal zurückkehre, als meine eigenen.

 

 

 

Fryderyk Heinzel 2. Juni 2019 Überlingen

 

 

 

 

Vernissge am Sonntag  den 10 März  um 11 Uhr. Galerie Bagnato. 78465 Konstanz. Bagnatosteig 20

Vernissage mit Performance am 10 März /Sonntag 11 Uhr. Galerie Bagnato, 78465 Konstanz  Bagnatosteig 20
Vernissage mit Performance am 10 März /Sonntag 11 Uhr. Galerie Bagnato, 78465 Konstanz Bagnatosteig 20
Dieses Jahr werde ich auf der artKarlsruhe present sein, vertreten von der Galerie Bagnato aus Konstanz.
Zapraszam na Targi Sztuki Art Karlsruhe w lutym 2019, gdzie będę reprezentowany przez Galerie Bagnato z Konstancji.

  Mein neuer Katalog ,,Beyond the landscape". ,,Landschaft-Auflösung". Danke ProjekTraum FN

       Vernissage am 06.05.2018  in die Galerie ProjekTraumFN Friedrichshafen am Bodensee

Spiel mit geometrischen Formen

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Der polnische Künstler Fryderyk Heincel stellt in Freiburg aus

Betrachtet man die Objekte von Fryderyk Heincel, ist man versucht, sie als von Häusern herausgeschnittene Elemente zu betrachten, als wäre nicht Öl und Leinwand, sondern Gips und Holz deren Werkstoff. Motive sind Fachwerke, Häuserarchitektur, wie sie unter anderem in ländlichen Gegenden der Schweiz zu finden ist. Doch Riegelbau ist für den Künstler eine europäische Tradition, auf diese Weise ist auch im nordwestlichen Polen, im ehemalig preussischen Gebiet, gebaut worden.

Motivästhetik ist, was Fryderyk Heincel gefällt und ihm wichtig ist. Geometrie und Abstraktion sind ihm Nahe. «Das Fachwerk ist wie eine Geometrie des Volkes. Es ist die Verschmelzung von Geometrie und kulturellem Inhalt, was mich interessiert», erklärt er seine aussergewöhnliche Präferenz.
Auf Reisen durch Polen und die Schweiz hat Fryderyk Heincel verschiedenste Fachwerke fotografiert. Zu Hause, bei der wiederholten Betrachtung, habe es ihn dann «hineingezogen» und er habe begonnen, diese Inspiration malerisch umzusetzen. Die Objekte sind für ihn eine «Gleichzeitigkeit von Reise, geschichtlichem Einfluss und abstrakter Kunst».
Mit seinen Werken will Heincel die an sich einfachen Formen des Fachwerkstils ins Zentrum stellen, sie ihrer Banalität entheben. Er will aber nicht etwa zum Bau solcher Architektur aufrufen. Die dort verwendeten Formelemente sind für ihn wie Zeichen und Symbole, die, herausgenommen aus ihrem Kontext und ins malerische Spiel übertragen, anderes bedeuten können. «Die Architektur soll eher in den Hintergrund gestellt werden, um persönlichen ästhetischen Vorstellungen Platz zu machen», führt Fryderyk Heincel dazu aus. Einer allfälligen Message enthält er sich. «Was die Zeichen und Symbole bedeuten, hängt allein vom Betrachter ab.»
Die Ausstellung ist Teil einer Austauschserie zwischen Freiburg und Krakau, die auf langer Tradition beruht. Die künstlerische Verbindung der beiden Städte geht bis in die Jahrhundertwende zurück. Josef Mehoffer, ein grosser polnischer Maler, gestaltete damals die Glasfenster der Kathedrale und hielt den Kontakt zu Freiburg auch später als Kunstprofessor in Krakau aufrecht. Fryderyk Heincel unterrichtet heute an der gleichen Kunstakademie und hält mit anderen polnischen Künstlern den noch heute anhaltenden Austausch weiter lebendig (Fryderyk Heincel war bereits 1998 bei der Gruppenausstellung «Die Nachfolger» in Freiburg).

Die Ausstellung von Fryderyk Heincel ist noch bis zum 13. Mai in der Kunstgalerie Encadrement, Pierre-Aeby-Gasse 8, zu sehen (je Di.-Sa.).